Da ich mich im letzten halben Jahr meines Thailandaufenthaltes befinde wird es fuer mich Zeit meinen weiteren Weg ein wenig zu planen.
Fuer viele Europaer ist Thailand wie eine Zeitblase: man kann sich darin aufhalten und sich vor der Welt da draussen verstecken, nichts von dem was hier passiert ist wirklich real, es sind nicht wirklich alle Menschen nett, es stehen nicht wirklich alle Frauen der Welt auf einen und was im Fall der Englischlehrer hier noch hinzukommt: es ist keine Karriere, die sie da gehen, es ist nur ein Abstellgleis des Lebens.
Ich habe, denke ich meine Zeit hier gut genutzt, was ich dieses Jahr ueber Kultur und Leute gelernt habe, schaffen viele in sehr viel mehr Jahren nicht. Leider habe ich es immer noch nicht geschafft wirklich Thai zu lernen, auch wenn es deutlich besser ist, als das der meisten, aber immer noch beschaemend gering.
Da ich gerade mit einem Auftrag fertig bin, habe ich beschlossen die restlichen Monate, in denen ich nicht gezwungen bin Geld zu verdienen, bei Juicies im Laden zu verbringen, einerseits weil ihre Mutter beim Artzt war und der ihr gravierenden Vitaminmangel bestaetigt hat, welcher starke Schaedigungen ihrer Knochen nach sich zog und sie nicht mehr im Laden helfen kann, andererseits, weil ich nur in der Zeit, die ich mit Juicies verbringe, wirklich etwas lernen kann was von innen, aus der Gesellschaft und nicht wie die meisten anderen, von Aussen, aus meiner westlichen sicht auf diese Gesellschaft kommt.
Im Moment ist Mint bei uns, da Juicies Freundin ihre Arbeit verloren hat, das nervt mich sehr, aber trotzdem sollte ich wohl nicht im Internet ueber sie laestern...
Ben
Mein Haus, dein Haus, Elternhaus
Vor 16 Stunden














