In den letzten Tagen haben wir den Dschungel in der Mangoplantage abgeholzt, die war frueher echt schoen, aber wir nehmen den Boden und vermischen ihn mit Kuhkacke um ihn als Duenger zu benutzen.
Heute haben wir dann angefangen die Felder zu ernten, damit die frei sind fuer neue Projekte.
Aufstehen ist hier um halb sieben, dann geht es zum Markt und dann auf die Felder, es macht Spass und die harte Arbeit tut gut, auch wenn ich Gestern etwas kraenklich war, als ich den Ventilator Abends zu sehr auf mich gerichtet hatte und dann damit eingeschlafen bin, weil ich zu erschoepft war, habe ich nicht gemerkt, das er mir die ganze Zeit ins Gesicht gepustet hat und morgens hatte ich dann Kopf und Halsschmerzen, aber jetzt geht es wieder.
Schlafengehen tue ich gegen spaetestens zehn Uhr.
Das Landleben ist ganz anders wie das Leben in der Stadt, auch die Armut ist hier viel praesenter, als ich es in Bangkok wahrgenommen habe. Ein Heer von Wanderarbeitern lebt in diesem kleinen Ort und pfluegt die Felder in den Bergen, wo kein Traktor hinkommt, mit harter Knochenarbeit und haelt die Vielzahl an kleinen Dorfkaraoke Laeden am Leben.
Juicies ist begeistert davon, mit wie wenig Kompfort ich klarkomme und wir telefonieren jeden Tag, was mich manchmal an die traurige Zeit in Deutschland erinnert, in der wir uns nicht sehen konnten.
Ben
Schwere Koffer
Vor 12 Stunden

















